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Standort Chemnitz

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      Standort Chemnitz - Innovation und Tradition 

    Chemnitz ist eine moderne Großstadt mitten in Europa - in direkter Nachbarschaft zu den neuen EU-Mitgliedsländern Tschechien und Polen. Im ehemaligen Karl-Marx-Stadt leben knapp 250.000 und im gesamten Regierungsbezirk Chemnitz 1,6 Millionen Einwohner.

    In Chemnitz trifft traditioneller Erfindergeist auf die High-Tech-Entwicklungen des einundzwanzigsten Jahrhunderts. Das ehemalige "sächsische Manchester" knüpft damit einerseits an seine über 150-jährige Tradition als Zentrum des Maschinenbaus an. Andererseits entwickelt sich Chemnitz mehr und mehr zu einem führenden
    Forschungs- und Entwicklungsstandort Deutschlands. Dafür sind nicht nur die Technische Universität und eine Vielzahl von Forschungseinrichtungen ein Beleg. Die seit der Wende stetig gewachsene mittelständisch geprägte Industriestruktur der Stadt lebt von ständiger Innovation und Erneuerung.

    Im neuen Millennium gehört Chemnitz zu den zehn wachstumsstärksten Städten Deutschlands.

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    Fakten

    • Stadt Chemnitz: 246.559  Einwohner
      Einwohner Region (Regierungsbezirk Chemnitz): ca. 1,6 Million Einwohner
    • Technologiestandort mit den Branchen:
         - Automobil- und Zuliefererindustrie
         - Maschinen- und Anlagenbau
    • führender Forschungs- und Entwicklungsstandort, z. B. im Bereich Mikrosystemtechnik
    • eine der 10 wachstumsstärksten Städte Deutschlands
    • hohe Lebensqualität durch anspruchsvolle kulturelle Angebote und eine reizvolle natürliche Umgebung

     

    Zentrale Lage

    Investoren aus dem In- und Ausland schätzen die gut ausgebaute Infrastruktur und die schnellen Verbindungen von Chemnitz in die europäischen Ballungsregionen.

    Alle Zentren Europas sind in maximal drei Flugstunden erreichbar. In weniger als einer Stunde gelangt man mit dem Auto zu den internationalen Flughäfen Dresden und Altenburg. Für den Geschäftsflugverkehr steht ein Flugplatz am Chemnitzer Stadtrand zur Verfügung.

    Mit dem geplanten europäischen Luftdrehkreuz von DHL in Leipzig haben Unternehmen der Region vielfältige Express- und Logistikoptionen ganz in der Nähe.

    Führende Unternehmen 

    Seit 1995 sind in Chemnitz und der Region mehr als 6.500 neue Unternehmen entstanden. Die überwiegend mittelständische Struktur der Unternehmen, die günstigen Arbeitskosten und die gute Qualifikation der Fachkräfte in der Region sichern Unternehmern die nötige Flexibilität, um auf Marktveränderungen schnell reagieren zu können - dies ist eine der Grundlagen der Zukunftsfähigkeit des Standortes Chemnitz.

    Neben dem Volkswagen-Motorenwerk, ThyssenKrupp, Siemens VDO und IBM gehören zum Beispiel Hörmann Rawema und die Union Werkzeugmaschinen GmbH zu den führenden Chemnitzer Unternehmen. Auch viele ausländische Investoren vertrauen dem Standort: Starrag (Schweiz) fusionierte mit Heckert. Die Unternehmen Niles Simmons (USA), Barmag (Schweiz), Anchor Lamina (Kanada) und die IBM-Tochter IT Services and Solutions GmbH haben sich ganz bewusst für Chemnitz entschieden.

    Dies ist den überzeugenden Branchenkompetenzen vor Ort sowie attraktiven Ansiedlungsbedingungen zu verdanken. Für potenzielle Investoren bestehen zudem interessante Fördermöglichkeiten.

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    Humankapital 

    Hinsichtlich der Qualifikation seiner Arbeitnehmer rangiert Chemnitz in den Top Ten der deutschen Städte. Beim Wachstum der Beschäftigtenzahl in Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten belegt Chemnitz Platz 1. Gut ausgebildete Fachkräfte sind eine wichtige Grundlage für die Zukunftsfähigkeit des Standortes und für die Unternehmen der Region.

    Die Arbeitskosten sind im nationalen und internationalen Vergleich dennoch niedrig. Lediglich 20 Prozent der Chemnitzer Unternehmen sind tarifgebunden (Deutschland: 45 Prozent).

    Für eine hohe Motivation und Identifikation der Belegschaften mit den Unternehmen spricht die geringe Anzahl an Streiktagen: Chemnitz verzeichnet nur 1,8 Streiktage je 1000 Beschäftigte (Deutschland 4,6).

    Insgesamt ist die Zahl der Arbeitslosen in den letzten Jahren gesunken. Die Arbeitsplatzdichte beträgt 617 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte je 1.000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter (Deutschland: 495).

Branchen

Maschinenbau und Automotive - die Chemnitzer Traditionen

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Chemnitz hat sich zu einem Zentrum der modernen Industrietechnologien entwickelt. Seine Kernbranchen Automobilindustrie und Maschinenbau sind eng und mit einer breiten Basis von Unternehmen aus angrenzenden Branchen, wie z.B. der Werkstoff- und Beschichtungstechnik, der Metallverarbeitung und der Automatisierungstechnik, vernetzt.

Diese Systemkompetenz und eine starke Präsenz von unternehmensnahen Dienstleistern sorgen für eine umfassende Abdeckung der Wertschöpfungskette. Investoren profitieren nicht nur von einem erfolgversprechenden Marktpotenzial sondern auch von einer breiten Zuliefererbasis.

Neben den Schwerpunkten Maschinenbau und Automobilindustrie etablieren sich die Mikrosystemtechnik und RFID-Anwendungen, die derzeit vor Ort Impulse setzen. Mit dem Wachstumskern printronics und durch die Entwicklung technischer Textilien entstehen neuartige Produkte, die die Innovationskraft lokaler Unternehmen unterstreichen und neue Marktpotenziale erschließen.

Auch spezialisierte Forschungs- und Entwicklungspartner, wie die Technische Universität, das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik oder die Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr (IAV) sind in Chemnitz ansässig.

Automotive

Die traditionelle Stärke von Chemnitz und seinem Umland liegt seit jeher in der Automobilindustrie. Legendäre Marken wie Horch, Audi und Wanderer hatten hier ihre Heimat. 1932 wurde die Auto Union AG gegründet, später schlug hier das Herz der DDR-Automobilindustrie. Heute werden in der Region jährlich 460.000 PKW produziert; sechs Werke von Porsche, BMW und Volkswagen befinden sich in einem Umkreis von 100 Kilometern.
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Die Volkswagen Sachsen GmbH beschäftigt 7.100 Mitarbeiter und ist der größte Arbeitgeber und das umsatzstärkste Industrieunternehmen in Ostdeutschland. Allein im Chemnitzer VW-Motorenwerk werden im Jahr 670.000 Motoren und 640.000 Ausgleichswellengetriebe gefertigt. Zwei Drittel der knapp 760 sächsischen Automobilzulieferer konzentrieren sich in und um Chemnitz - 90 Unternehmen aus der Automobil- und der Zuliefererindustrie erwirtschaften hier einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro pro Jahr.

 

 

 


Hinzu kommt Chemnitz - einzigartiges Potenzial an sehr gut ausgebildeten Fachkräften und hochqualifizierten Ingenieuren bei im Vergleich zu anderen westeuropäischen Regionen geringen Lohnkosten. Etwa 6.000 Personen befinden sich in einer relevanten Fachausbildung, an der Technischen Universität Chemnitz lernen Hochschüler im Maschinenbau, hinzu kommen Studenten der Kraftfahrzeugtechnik im 30 Kilometer entfernten Zwickau.

Mit dem Ziel, vorhandene Kompetenzen zu strategischen Entwicklungsfeldern zu verknüpfen und damit ihre Innovations-, Prozess- und Lieferfähigkeit sowie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu sichern, kooperieren sächsische Automotive-Unternehmen im Rahmen der "AMZ Verbundinitiative Automobilzulieferer Sachsen" (im RKW).

Maschinen- und Anlagenbau

Auf der Grundlage einer 150-jährigen Industriegeschichte ist Chemnitz heute das Zentrum des ostdeutschen Maschinenbaus. Mehr als 100 mittelständische Unternehmen sind in diesem Industriezweig tätig. Darüber hinaus finden sich mehr als 500 Maschinenbau- und Zulieferunternehmen im regionalen Umfeld.

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Die Branche zeichnet sich durch die knapp 50-prozentige Exportquote und die seit 1995 um mehr als 60 Prozent gestiegene Produktivität aus.

Herausragende Kompetenzen im Raum Chemnitz liegen in der Herstellung von Werkzeug-, Textil- und Sondermaschinen sowie in der Automatisierungstechnik. Mehr als 10.000 Fachkräfte sind in der Branche beschäftigt.

 

 

 


Maschinenbauunternehmen kooperieren in den Netzwerken derVerbundinitiative Maschinenbau Sachsen, des Interessenverbandes Chemnitzer Maschinenbau e.V. und des Kompetenzzentrums Maschinenbau Chemnitz/Sachsen e.V..

Chemnitz ist der ideale Standort für den Auf- und Ausbau technischer Dienstleistungen im Maschinenbau. Viele Unternehmen aus den wichtigsten Anwenderbranchen Automobilbau, Werkzeugmaschinenbau und Automation sind in der Stadt angesiedelt. In den letzten Jahren wurden hier im Vergleich zu anderen europäischen Regionen hohe durchschnittliche Bruttoinvestitionen in Sachanlagen im Maschinenbau getätigt. Mit der Errichtung eines neuen europäischen Express- und Logistikportals durch DHL im schnell zu erreichenden Flughafengelände Leipzig/Halle entstehen für lokale Unternehmen neue Potenziale für den Ausbau ihrer eigenen Servicequalität. 

Mikrosystemtechnik

Die Region Chemnitz gehört zu den wichtigsten Mikrosystemtechnik-Clustern in Europa. Dies liegt vor allem an der intensiven Forschungsarbeit, die an der Technischen Universität Chemnitz (TU Chemnitz) im Bereich der Mikrotechnologie geleistet wird. Die TU Chemnitz unterhält ein Zentrum für Mikrotechnologien sowie Professuren für Mess- und Sensortechnik, Mikrosystem- und Gerätetechnik, Mikrotechnologie und Mikrofertigungstechnik. Über 500 Hochschüler studieren in diesem Bereich und in der neuen beruflichen Ausbildungsrichtung Mikrotechnologie haben die ersten Auszubildenden ihre Lehre begonnen.

 

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Weiterhin stehen als wichtige außeruniversitäre Forschungspartner die Abteilung für Micro Devices Integration des Fraunhofer-Institutes für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) und die Abteilung für Systemtechnik des Fraunhofer-Institutes für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) zur Verfügung. Unternehmen wie 3D Micromac, die Amtec GmbH, die Gesellschaft für Mikroelektronikanwendungen Chemnitz mbH GEMAC, die Memsfab GmbH und die Microspace Mess- und Sensortechnik GmbH operieren mit großem Erfolg in Chemnitz.
Einen besonderen Vorteil stellt die Nähe zu den wichtigsten Anwenderbranchen Automobilindustrie und Maschinenbau / Automation dar. Hinzu kommen erhebliche Lohnkostenvorteile gegenüber anderen Mikrosystemtechnik-Standorten.

 

 

 

 

 


Mit dem neuen Chemnitzer Mikrosystemtechnik-Smart Systems Campus haben ansiedlungswillige oder neu gegründete Unternehmen der Mikrosystemtechnik ab Anfang 2009 ein ideales Umfeld, das ganz auf ihre spezifischen Bedürfnisse ausgerichtet sein wird.

Das Technologie Centrum Chemnitz (TCC) unterstützt die Gründung und Entwicklung technologieorientierter Unternehmen. Mit seinen 11.000 Quadratmetern Werkstatt- und Bürofläche stellt es jungen Unternehmen den erforderlichen Raum und eine ausgezeichnete technische Ausstattung zur Verfügung.

Neben diesen Schlüsselfaktoren für einen erfolgreichen Unternehmensstart berät das TCC individuell und fördert den Technologietransfer zwischen Entwicklung und Produktion sowie die Kooperation von verschiedenen Unternehmen. Über 95 Prozent der im TCC gegründeten Unternehmen bestehen noch heute am Markt. Diese hohe Erfolgsquote unterstreicht die optimalen Rahmenbedingungen für Start-up-Unternehmen. Drei Viertel der ansässigen Firmen betreiben eigene Forschung und Entwicklung. Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter sind Akademiker..

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Forschung und Entwicklung 

Innovationspotenziale für die Zukunft des Standorts Chemnitz

Sächsischer Erfindergeist begnügte sich nie damit, die Errungenschaften einer großen Vergangenheit nur zu verbessern und den aktuellen Anforderungen anzupassen, sondern produzierte schon immer Innovationen und Erzeugnisse für die Zukunft. Mit seiner weit über dem Durchschnitt liegenden Patentdichte ist Chemnitz ein führender Forschungs- und Entwicklungsstandort.

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Auch beim Wachstum der Beschäftigtenzahlen in Forschung und Entwicklung hat Chemnitz die Nase vorn und belegt den ersten Platz in Deutschland. Dafür sorgen, neben erfolgreich operierenden ansässigen Unternehmen, 50 Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, eine leistungsfähige Hochschullandschaft und das erfolgreichste Technologiezentrum Ostdeutschlands, das Technologie Centrum Chemnitz (TCC).

 

TU Chemnitz 

Die Technische Universität Chemnitz (TU Chemnitz) bildet neben dem Technologie Centrum Chemnitz und über 50  Forschungseinrichtungen und Instituten die Grundlage der F&E Kompetenz in Chemnitz.

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Insbesondere die Abteilung für Micro Devices Integration des Fraunhofer Institutes für Zuverlässigkeit und Mikrointegration und die Abteilung für Systemtechnik des Fraunhofer Institutes für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik stellen wichtige außeruniversitäre Forschungspartner dar.

Derzeit betreuen 160 Professoren mehr als 10.000 Studenten. Die Zahl der Hochschüler hat sich seit 1995 fast verdoppelt.

Die Fakultät für Maschinenbau ist eine international nachgefragte, identitätstragende Lehr- und Forschungseinrichtung der TU Chemnitz mit innovativen, marktrelevanten Forschungsleistungen. Kernkompetenzen bilden die Produktentwicklung, die Konzeption der Produktion, sowie die Informations- und Kommunikationstechnologie.

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Außerordentlich zukunftsträchtig ist auch die Hochschulforschung im Bereich Mikrotechnologien an den Professuren für Mess- und Sensortechnik, Mikrosystem- und Gerätetechnik, Mikrotechnologie und Mikrofertigungstechnik und im Zentrum für Mikrotechnologien.

Neben dem Studienfach Maschinenbau bildet die TU Chemnitz Studenten in den Richtungen Elektro- technik und Informationstechnik, Wirtschafts- wissenschaften, Informatik, Naturwissenschaften, Mathematik und an der Philosophischen Fakultät aus. Letztere umfasst ein breites Spektrum an sprach-, literatur-, kultur- und sozial- sowie psychologisch-erziehungswissenschaftlicher Fachgebiete.

 Mit 44 Unternehmensgründungen ist die TU Chemnitz eine erfolgreiche Gründer-Universität. Mehr als 100 Vollzeitarbeitsplätze wurden dadurch im Zeitraum 2003-2004 geschaffen.

Leben in Chemnitz

Chemnitz bietet Vielfalt in Kunst und Kultur mit Oper, Theater und den überregional bekannten Ausstellungen der Sächsischen Kunstsammlungen. Eine Innenstadt, die von namhaften internationalen Architekten gestaltet wurde, lädt zum Bummel, Einkaufen und Entdecken ein. Vielfältige Möglichkeiten für Erholung und Sport bietet nicht nur die Stadt selbst, sondern auch das reizvolle Umland - man nennt Chemnitz auch das Tor zum Erzgebirge.

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Weitere touristische Informationen erhalten Sie auch bei unserer Tochterfirma City-Management und Tourismus Chemnitz GmbH unter:

http://www.chemnitz-tourismus.de

 

Innenstadt 

Ihre individuelle Prägung erhält die Stadt außerdem durch eine lebendige, neue Innenstadt mit vielen architektonischen Höhepunkten. Die Kaufhäuser und Shopping Malls der international renommierten Architekten Helmut Jahn, Hans Kollhoff und Christoph Ingenhoven laden zum ausgedehnten Einkaufsbummel im Stadtzentrum ein.

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In der neuen Chemnitzer City sind in den letzten fünf Jahren mehr als 66.000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche zusätzlich entstanden. Restaurants, Bistros, Bars und Clubs sind der Anziehungspunkt für die Nachtschwärmer der Stadt und der Region.

Beim diesjährigen DIFA-AWARD, dem internationalen "Immobilienpreis der Städte", hat die "Neue Mitte" von Chemnitz den zweiten Preis erhalten. Damit erzielte die Stadt Chemnitz das beste Ergebnis unter allen deutschen Teilnehmerstädten. Das innerstädtische Quartier um das Rathaus sei, so die Jury, als "gelungene Mischung aus Einzelhandel, Büro, Gastronomie, Wohnen, Freizeit und Kultur" ein "Paradebeispiel erfolgreicher Entwicklungspolitik in Deutschland".

 

Kunst und Kultur 

Überregional bekannt sind die Chemnitzer Kunstsammlungen, das Opernhaus, das Industriemuseum, die Villa Esche und das Kulturzentrum "DAStietz".

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Zu den Schätzen der Kunstsammlungen Chemnitz - 1.500 Exponate überwiegend expressionistischer Kunst - gehört die zweitgrößte Sammlung von Werken Karl Schmidt-Rottluffs. Immer wieder locken spektakuläre Ausstellungen Besucher aus dem In- und Ausland: in den letzten Jahren zum Beispiel Werkschauen von Edvard Munch, Lucas Cranach d. Ä. oder die vielbeachtete Ausstellung "Picasso et les femmes".
Mit dem Ankauf der "Gunzenhauser-Sammlung", der größten Privatsammlung der klassischen Moderne in Deutschland, unterstreicht Chemnitz seine Bedeutung als kulturelles Zentrum.
Die "Begegnungen", das Sächsische Mozartfest sowie das europaweit größte Hip-Hop- und Reggae-Festival "splash!" sind ebenso ein fester Bestandteil des Chemnitzer Kulturlebens wie eine lebendige Jazz-, Rock- und Kleinkunstszene.

 

 

 

 

 

 

 

Freizeitmöglichkeiten 

Die Chemnitzer sind sportbegeistert. Besonders als Leichtathletik-Zentrum machte sich die Stadt einen Namen. In mehr als 181 Vereinen kann man sport- lich aktiv sein. Zu den beliebten Sportereignissen für Hobby- und Freizeitsportler zählen unter anderem der Internationale Chemnitzer City-Lauf und verschiedene Inline-Skating-Veranstaltungen.

Zahlreiche Stadien, Hallen und Bäder bieten vielfältige Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten und zur Erholung. Seit dem Frühjahr 2001 verfügt der Golfclub Wasserschloss Klaffenbach Chemnitz über eine 9-Loch-Anlage.

Die Cineasten unter den Chemnitzern können zwischen mehreren großen Kinos und diversen unabhängigen Clubkinos wählen.

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Eine lebendige Club- und Musikszene sorgt für die musikalische Untermalung des Chemnitzer Nachtlebens. Von Jazz über Salsa bis Rock und HipHop - der Sound von Chemnitz kennt die verschiedensten Tonlagen.

Die traditionelle Weihnachtskultur und der Chemnitzer Weihnachtsmarkt locken jährlich zehntausende Besucher von nah und fern in die Stadt.

 

 

 

 

Das landschaftlich reizvolle Erzgebirge direkt vor den Toren der Stadt ist sowohl im Sommer als auch im Winter eine touristische Attraktion. Bereits wenige Kilometer außerhalb des Stadtkerns kann man sich in freier Natur erholen, Sport treiben oder eine Vielzahl von Ausflugszielen entdecken. Im Norden von Chemnitz liegt das einzigartige sächsische Burgenland mit zahlreichen Zeitzeugen einer bewegten 1000-jährigen Geschichte.

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Wohnen 

Chemnitz bietet attraktive Wohnungen und Immobilien. Mehr als 80 Prozent der Chemnitzer sind mit ihrer Wohnung und ihrem Wohnumfeld zufrieden. Diese Zahl liegt über dem Bundesdurchschnitt.

Durchweg gute Noten erhielten auch die medizinische Versorgung, die Einkaufsmöglichkeiten, die Erreichbarkeit des Stadtzentrums und die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel.

Zu den favorisierten Wohngegenden zählen das neu gebaute Stadtzentrum, das größte zusammenhängende Jugendstilviertel Europas, der Kaßberg, und die ländliche Gegend in der Nähe des Stausees Oberrabenstein.

Die Lebenshaltungskosten und Immobilienpreise sind in Chemnitz vergleichsweise niedrig.

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Mit insgesamt über 1.000 Hektar an Parks, Waldgebieten und Wiesen kommen auf jeden Einwohner statistisch mehr als 60 Quadratmeter Grünfläche. Damit ist Chemnitz  die "grünste" aller sächsischen Großstädte.