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Vertragliche Sicherheiten

    Vertragliche Sicherheiten

Welche vertraglichen Sicherheiten erhält der Kunde?

Die Fertigstellungsgarantie
Eine der wichtigsten im notariellen Kaufvertrag aufgeführten Sicherheiten ist die Fertigstellungsgarantie. Dies ist der späteste Zeitpunkt, an dem die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sein müssen, damit eine Vermietbarkeit gegeben ist. Restarbeiten wie z.B. Außenarbeiten oder evtl. Abschlussarbeiten im Treppenhaus beeinträchtigen dieses Datum nicht. Seriöse Anbieter offerieren dem Kunden eine zusätzliche Sicherheit. Sollte der Bauträger dieses sehr wichtige Datum überschreiten, so erhält in diesem Falle der Kunde die Kaltmiete durch den Bauträger. In diesem Falle entsteht dem Kunden kein Nachteil und seine Kalkulation in Bezug auf Einnahmen und Ausgaben geht trotzdem auf.

Die Festpreisgarantie
Ein weiterer Punkt ist die Festpreisgarantie. Diese verhindert das es durch eventuelle Falschkalkulation zu einer Nachfinanzierung seitens des Kunden kommt. Sollte es also im Nachhinein zu einem höheren Endpreis als ursprünglich vereinbart kommen, so geht dies zu Lasten des Bauträgers.

Der Haftungszeitraum
In Bezug auf die Haftung des Bauträgers sollte ebenfalls darauf geachtet werden, das eine Haftung nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) notariell verankert ist, diese beinhaltet einen Zeitraum von 5 Jahren in dem der Bauträger für die durchgeführten Sanierungsmaßnahmen haftet.

Zahlung des Kaufpreises
Die Zahlung des Kaufpreises erfolgt in der Regel nach Baufortschritt gemäß der Makler- und Bauträgerverordnung, wie aus dem Bereich der Neubauimmobilie bekannt.

Hier ein Beispiel für einen Zahlungsplan nach MaBV (Makler- und Bauträgerverordnung):

  • 30 % für die bereits vorhandene Altbausubstanz
  • 28 % nach Rohbaufertigstellung einschließlich Zimmererarbeiten
  • 5,6 % für die Herstellung der Dachflächen und Dachrinnen
  • 13,3 % für die Rohinstallation der Heizungsanlagen, für die Rohinstallation der Sanitäranlagen, für die Rohinstallation der Elektroanlagen sowie für den Fenstereinbau, einschließlich der Verglasung
  • 19,6 % für den Innenputz, ausgenommen Beiputzarbeiten, für den Estrich, für die Fliesenarbeiten im Sanitärbereich, nach Bezugsfertigkeit und Zug um Zug gegen Besitzübergabe sowie für die Fassadenarbeiten
  • 3,5 % nach vollständiger Fertigstellung

In diesem Fall erhält der Bauträger immer erst nach der Fertigstellung eines Gewerkes den im Notarvertrag festgelegten Betrag über Notaranderkonto ausgezahlt.

Die Abnahme
In Bezug auf die Abnahme der Wohnung sollte ein Abnahmeprotokoll angefertigt werden, in dem sämtliche eventuelle Mängel aufgeführt sein sollten. Erst nach Beseitigung dieser Mängel erhält der Bauträger die letzte Kaufpreisrate (i.d.R. 3 - 5%). Einige Bauträger bieten hier dem Kunden die Abnahme durch einen TÜV-Gutachter an, welches eine zusätzliche Sicherheit für den Käufer darstellt, da viele evtl. Mängel von Kunden nicht direkt als solche erkannt werden.